Herzlich willkommen auf der Homepage des Motorsportclubs "Renchtal" e. V. Oberkirch im ADAC!

                            

 

Termine:                 

15./16.02.2020            Klassik-Geländefahrt Pfungstadt Infos hier

06.03.2020                  20 Uhr Generalversammlung im Jägerstübl, Hilsenstr. 7, 

                                    77704 Oberkich-Haslach

03.04.2020                  20 Uhr Monatsversammlung im Gasthaus Einkehr, Waldulm

08.05.2020                  20 Uhr Monatsversammlung In der Schwaldwaldtanne, Niederlehen

09.05.2010:                Klassik-Geländefahrt Neuhaus-Schierschnitz Infos hier

05.06.2020                  20 Uhr Monatsversammlung In der Schwaldwaldtanne, Niederlehen

13./14.06.2020            Trainingswochenende in Sonnefeld Infos hier

26. - 28.06.2020          Ausstellung in der Ullenburghalle anlässlich der 950 Jahrfeier in

                                    Renchen-Ulm

27./28.06.2020            Klassik-Geländefahrt Zschopau Infos hier

03.07.2020                  20 Uhr Monatsversammlung In der Schwaldwaldtanne, Niederlehen

18./19.07.2020            Klassik-Geländefahrt Sonnefeld Infos hier

 

Wer Interesse an unseren Aktivitäten hat oder sich über Klassik-Enduro informieren möchte, kann gerne eine Email an:

msc-renchtal@web.de

schreiben.

 

 

Klassik-Termine 2020:

HIER ZUM DOWNLOADEN

 

Aktuelles:

MSC Renchtal trauert um Fritz Bierer

Der MSC Renchtal trauert um sein passives Mitglied Fritz Bierer, der plötzlich und unerwartet am 10. Januar 2020 im Alter von 66 Jahren verstorben ist. Fritz war ein großer Fan unseres Vereins und berichtete regelmäßig über unsere Aktivitäten in der Acher-Rench-Zeitung. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie. (Foto: Facebook)

 

FIM Enduro Vintage WM-Trophy-Wettbewerb 14. - 16. November 2019 Portimao/Portugal:

Johannes Steinel wird dreifacher Vize-Weltmeister

Johannes Steinel aus Willstätt-Sand nahm vergangene Woche bei der ISDE Enduro-Weltmeisterschaft im portugiesischen Portimao, an der Algarve teil.  Er wurde Anfang des Jahres in das deutsche Nationalteam berufen und startete mit Jens Bossdorf und Uwe Weber gemeinsam in der Vintage-Klasse. Hier dürfen nur Enduro-Motorräder starten, die vor 1982 gebaut wurden. Das heißt: alte Technik, wie zum Beispiel Trommelbremsen, zwei Federbeine hinten (Twinshock) und Luftkühlung des Motors. Fast 10 Monate lange hat Johannes Steinel eine italienische SWM GS 250 Baujahr 1979 umgebaut, abgestimmt und rennfertig gemacht. Auch der Motor wurde komplett zerlegt und optimiert.

Im Oktober bei der Klassikgeländefahrt in Ulfenbachtal, sollte die Generalprobe unter Renn-bedingungen stattfinden. Leider verweigerte die SWM bereits am Ende der ersten Runde ihren Dienst. Trotz intensiver Fehlersuche konnte der selbständige Kfz-Meister das Motorrad nicht mehr zum laufen bringen und schied aus. Zuhause in der eigenen Werkstatt wurde am nächsten Tag das Motorrad zerlegt und das defekte Ersatzteil ausgetauscht.

Im November ging es dann endlich nach Portugal zur WM. Johannes Steinel reiste mit seiner Frau Tina schon einige Tage vorher an, um sich optimal auf die Veranstaltung vorzubereiten. Dazu zählten nicht nur das Aufbauen und Einrichten im Fahrerlager und die technische Abnahme des Motorrades, sondern auch das tägliche Ablaufen der 5 - 9 km langen Sonderprüfungen.

123 Vintagefahrer, darunter 17 Deutsche, wurden beim Einzug der Nationen und der an-schließender Eröffnungsfeier auf der Bühne am Hafen von Portimao vorgestellt.  Pünktlich zum Start des ersten Renntages verabschiedete sich die Sonne und es regnete teilweise in strömen. Die 100 km Etappe mit 4 Sonderprüfungen war im trockenen Zustand schon sehr anspruchsvoll. Große Steinfelder, steile Auf- und Abfahrten und schmale Singletrails verlangten von den Fahrern alles ab. Durch den aufgeweichten, rutschigen Boden wurde es noch viel schwerer. Das nur 35 Fahrer ins Ziel kamen, spricht für sich.

Am zweiten Tag zeigte sich wieder die Sonne und eine neue 100 km Etappe, mit 3 Sonderprüfungen, wurde gefahren. Die landschaftlich schönAe Strecke verlief durch Täler und über hohe Bergkämme und ab und zu konnte man auf das Meer sehen.

Für Johannes Steinel verliefen die zwei Tage fast problemlos – nur mitten in der allerletzten Sonderprüfung verlor er den Auspufftopf, konnte aber weiterfahren. Zwei Betreuer von ihm liefen danach die komplette Runde ab und konnten nach über 2 Stunden das Teil wiederfinden. Somit konnte das Motorrad wieder startbereit für den dritten und letzten Tag gemacht werden.

Hier stand noch das Abschluss Moto-Cross an einer Kartbahn auf dem Programm. Ein Rundkurs, zum Teil mit Straßenanteil, wurde dreimal gefahren. In verschiedenen Klassen gingen immer 30 – 40 Fahrer im Massenstart auf die Strecke. Die Startaufstellung wurde vor-her ausgelost und Johannes Steinel hatte das Pech, dass er aus der 3. Reihe starten musste. Clever stellte er sich hinter den schnellen Italiener Giovanni Sala, der am Start gleich nach vorne preschte. So konnte Johannes Steinel Platz für Platz gutmachen und fuhr am Ende als Vierter ins Ziel!!

Dass es die drei Tage gut lief, wusste er. Aber als feststand, dass er mit dem deutschen Team Vize-Weltmeister (hinter Italien und vor Frankreich) geworden ist, war die Freude riesig.  Darum war die Siegerehrung auch sehr emotional für ihn, denn bereits 1990 wurde er mit der deutschen Junior-Trophy Mannschaft in Schweden schon einmal Vize-Weltmeister. Auch in der Einzelwertung (Klasse C79, Motorräder bis Baujahr 1979) und in der Vintage-Trophy (mit Jens Oestreich und Uwe Weber) wurde er Vize-Weltmeister.

Nun hat er „Blut geleckt“ und wird 2020 alle vier EM-Läufe bestreiten. Ende August  steht dann im Land des Vintage Sports Italien, wieder die ISDE Enduro-Weltmeisterschaft auf dem Programm. Dieser Termin ist bei Familie Steinel schon dick im Kalender eingetragen.



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