Acher-Rench-Zeitung 04.09.2017:

Acher-Rench-Zeitung 28.08.2017:

Acher-Rench-Zeitung 18.08.2017:

 

Acher-Rench-Zeitung 05.07.2017:

 

24.06.2017 Rund um Zschopau:

250 Teilnehmer aus 10 Nationen konnten in diesem Jahr traditionell am letzten Juniwochenende die mehr als begehrte Zschopauer Klassikgeländerunde – das 17. Classic Enduro Zschopau – bei Sonnenschein und bestem Geländesportwetter unter die Räder nehmen. Wegen der enormen Nachfrage gab es auch diesmal bereits einen frühzeitigen Nennungsstop für das Event, dessen Fahrerlager wie schon in den letzten Jahren am historischen Platz vor dem alten MZ-Werk lag. Die 44 Kilometer Geländerunde ging in Etappe 1 wie auch schon in den Vorjahren, nach der SP Weißbach überwiegend über Feldwege und Straßen, bis zum sehr schönen Waldabschnitt vor Börnichen mit den bekannten schwierigen Waldauffahrten.

In Etappe 2 schloss sich dann ein selektiver Waldabschnitt fast nahtlos an den anderen an und die kurz vor dem Zschopauer Skihang liegenden Waldauffahrten wurden gegenüber dem Vorjahr etwas entschärft, da im oberen Bereich eine Unbefahrbarkeit drohte.  An den DK und ZK gab es dem heißen Wetter entsprechend reichlich Erfrischungen für die Fahrer und wie seit Jahren bekannt, outeten sich viele Anwohner, Kinder und auch Wanderer entlang der Strecke als begeisterte und meist winkende Geländesportfans. Das frisch abgemähte Gras/Heu auf den Sonderprüfungen sorgte in den beiden gezeiteten Runden dafür, dass man regelrecht nach Grip suchen und mit Gefühl zur Sache gehen musste, vor allem in den meist hängenden Kurven.

Christian Kahl vertrat den MSC Renchtal erfolgreich und belegte in seiner Klasse den 9. Platz.

 

Acher-Rench-Zeitung 03.07.2017:

Video von der Veranstaltung: HIER KLICKEN

 

14.05.2017 Fahrradfuchsjagd:

Zur traditionellen Fahrradfuchsjagd hatte Erich Herz wieder ins Herztal eingeladen. 19 Teilnehmer trafen sich um 9 Uhr morgens bei bestem Wetter. Eine 22 km lange Runde führte die Radfahrer durch Nussbach, Appenweier, Erlach, Stadelhofen, Oberkirch, zurück nach Nussbach. Zum Abschluß stärkten sich alle mit Getränken und Brezeln, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.

 

3. Enduro-Klassik Frühlingserwachen Neuhaus-Schierschnitz 29.04.2017:

Zur 3. Auflage des Federal-Mogul  Klassik Frühlingserwachen haben die Sportfreunde vom MC Isolator auch 2017 am letzten Aprilwochenende nach Neuhaus -Schierschnitz eingeladen. 3 Runden á 40 km mussten auf einem sehr anspruchsvollen Streckenverlauf mit einem hohen Geländeanteil gefahren werden.

Sehr lange Singletrails, Wurzelpfade durch den Wald, Auf- und Abfahrten und Schlamm-durchfahrten mussten von den 7 MSC Renchtal Fahrern bewältigt werden.

Mit mehr als 280 Teilnehmern war die Veranstaltung ausgebucht und als einziger Klassik- Veranstalter hat man wieder eine Ü 50 Klasse für Fahrer mit moderner Technik angeboten. Die Sonderprüfung bestand aus Enduro- und Crossteil auf dem Vereinsgelände „Biene“, die mit mehreren steilen Auf- und Abfahrten und einem großen Schlammloch mehr als anspruchsvoll war. Alle MSC Renchtal kamen ins Ziel und belegten folgende Platzierungen:

Sehr lange Singletrails, Wurzelpfade durch den Wald, Auf- und Abfahrten und Schlamm-durchfahrten mussten von den 7 MSC Renchtal Fahrern bewältigt werden.

Mit mehr als 280 Teilnehmern war die Veranstaltung ausgebucht und als einziger Klassik- Veranstalter hat man wieder eine Ü 50 Klasse für Fahrer mit moderner Technik angeboten. Die Sonderprüfung bestand aus Enduro- und Crossteil auf dem Vereinsgelände „Biene“, die mit mehreren steilen Auf- und Abfahrten und einem großen Schlammloch mehr als anspruchsvoll war. Alle MSC Renchtal kamen ins Ziel und belegten folgende Platzierungen:

Klasse C3, Dieter Boschert, 5. Platz, Klasse C6, Christian Kahl, 11. Platz; Klasse C6, Stefan Bohnert, 12. Platz, Klasse C6, Michael Bürg, 13. Platz, Klasse Senioren über 70 Jahre, Hermann Schnurr, 6. Platz, Klasse Damen, Karin Spiegel, 4. Platz, Klasse Ü50 mit moderner Technik, Manfred Ziegler, 24. Platz.

 

Acher-Rench-Zeitung: 07.03.2017:

Acher-Rench-Zeitung: 22.02.2017:

 

Klassikfahrt Pfungstadt 19.02.2017

 

Ganz schön frostig, begann am Sonntag, den 19.02.2017 die Klassik-Geländefahrt in Pfung-stadt. Mit 8 Fahrern war der MSC Renchtal sehr stark vertreten.

Bei sehr kalten, sonst aber besten Bedingungen mussten 8 Runden á 15 km gefahren werden. 2 gezeitete Sonderprüfungen, 2 Geländeslaloms, 2 Beschleunigungs- und 2 Gleichmäßigkeits-prüfungen flossen in die Gesamtwertung mit ein.   

In diesem Jahr war der Rundkurs durch einige tiefe Sandpassagen sehr anspruchsvoll und forderte von den Fahrern alles ab.

   

Siegerehrung: Michael Bürg 5. Platz, Hermann Schnurr "Ältester Teilnehmer", Karin Spiegel "Beste Dame"

 

Siegerehrung Bildersuchfahrt vom 13.11.2016:

v. l. n. r. Charly Busam (1. Platz), Manfred und Sybille Ziegler (2. Platz), Erich Herz (3. Platz)                   

 

Acher-Rench-Zeitung 09.11.2016:

 

Acher-Rench-Zeitung 20.10.2016:

 

Acher-Rench-Zeitung 10.10.2016:

 

17.09.2016 10. ERICH-RIEMENSPERGER CLASSIC Dillstädt:

Mitte September wurden die Klassik-Endurofahrer im thüringischen Dillstädt nicht unbedingt von der Sonne verwöhnt. Wer sich auf angenehme Temperaturen im frühherbstlich gefärbten Thüringer Wald gefreut hatte, wurde enttäuscht. Bereits in der Nacht fielen die ersten Tropfen und nach dem Start regnete es sich richtig ein, so dass die Wiesenwege doch recht rutschig waren.

Gefahren wurden 3 Runden á knapp 40 km. Es standen neben einer Trialsektion, eine Be-schleunigungsprüfung und ein Cross-Test auf dem Programm, die in den ersten beiden Runden gefahren werden mussten. Gewertet wurde „auf Gleichmäßigkeit“, nicht die Gesamtzeit ergab die Wertungspunkte, sondern die Differenz aus dem ersten und zweiten Durchgang.

Die MSC Renchtal Fahrer Karin Spiegel und Hermann Schnurr waren mit am Start und beleg-ten folgende Platzierungen: Karin Spiegel: 2. Platz Damenklasse, Hermann Schnurr 10. Platz Senioren über 65 Jahre und außerdem ältester Teilnehmer.

 

Acher-Rench-Zeitung 13.09.2016:

Interview von "Fembike" mit Karin Spiegel

HIER KLICKEN

 

Klassik-  Endurofahrt Sinsheim-Weiler 27.08.2016:   

Mit sieben Fahrern war der MSC Renchtal bei der Klassik-Endurofahrt im badischen Sinsheim-Weiler am Start. Unter der eindrucksvollen Burg Steineck, war nicht nur das Fahrerlager, sondern auch Start und Ziel.

Bei tropischen Temperaturen mussten die Teilnehmer 3 Runden á 40 km bewältigen. Über Wiesen- und Ackerwegen führte die Strecke auch in zwei Steinbrüche, die technisch sehr anspruchsvoll waren. Außerdem musste eine über 4 km lange Sonderprüfung auf einem abgemähten Kornacker in jeder Runde gefahren werden. Viele Motorräder und auch Fahrer, verweigerten wegen der großen Hitze ihren Dienst.

Auch Michael Bürg und Dieter Boschert vom MSC mussten wegen technischer Probleme das Rennen frühzeitig beenden. Alle anderen kamen ins Ziel und belegten folgende Platzierungen:

Stefan Bohnert belegte den hervorragenden 5. Platz, Hermann Schnurr ältester Teilnehmer, belegte in der Seniorenklasse über 65 Jahren, den tollen 13. Platz. Charly Busam wurde 6. in seiner Klasse. Karl Hund belegte in der Klasse 250 ccm bis Bj. 80 den 24. Platz, Karin Spiegel wurde in dieser Klasse 22. und belegte in der Damenwertung den 2. Platz.

 

Acher-Rench-Zeitung 17.08.2016:

 

Acher-Rench-Zeitung 01.08.2016:

 

10. Juli 2016:

Grillfest des MSC Renchtal bei Familie Bühler im Simmersbach

 

 

10. Juli 2016:

MSC-Renchtal Fahrer beim Mountainbikerennen in Haslach aktiv.

Am Sonntag, den 10. Juli 2016 veranstaltete der RSV "Staubwolke" Haslach, sein traditionelles Mountain-bike-Rennen. Michael Bürg vom MSC Renchtal, erklärte sich bereit, bei mehreren Rennen als Führungs-fahrzeug vor den Fahrerfeldern vorneweg zu fahren. Bei sehr heißen Temperaturen und nicht ganz einfachem Streckenverlauf, war es ein schweißtreibender und anstrengender Nachmittag für ihn.

Karin Spiegel war als Teilnehmerin aktiv beim Rennen mit dabei.

   

 

„Rund um Zschopau“ 25.06.2016

Hitze und Blitze waren es, die das Zschopau Enduro Classic Event 2016 eingerahmt haben. Dennoch war es ein Highlight, wie immer! Da der „Run“ auf die begehrten Startplätze erneut riesig war, musste der Veranstalter frühzeitig einen Nennungsstopp aussprechen. 230 Glückliche aus elf Nationen waren es schließlich, welche die bekannte Strecke „Rund um Zschopau“ unter die Stollenreifen nehmen durften. Die weiteste Anreise haben dabei wieder einige Sportfreunde aus Oslo zurückgelegt. Zum Start begrüßte der neue Oberbürgermeister von Zschopau, Arne Sigmund, die Teilnehmer und wünschte der Veranstaltung einen unfallfreien Verlauf. Als durchaus fachkundiger Motorsportfan moderierte er auch die Begrüßung der Ehrengäste, nämlich von Teilnehmern der 1966 MZ-Trophysiegermannschaft von Villingsberg/Schweden und der 1976er Zündapp Trophysiegermannschaft vom Österreichring.

Bei schwüler Hitze gingen die Teilnehmer dann von der Startrampe am alten Rathaus auf den Rundkurs, der insbesondere in der zweiten Streckenhälfte wieder mit tollen Geländeabschnitten aufwartete. In den Sonderprüfungen Weißbach und am Skihang sowie in der Trialprüfung Witzschdorf wurde mit großem Ehrgeiz bei staubiger Piste um Sekunden und Punkte gekämpft. Dies war gut möglich, da an jeder Kontrolle vom Veranstalter ausreichend Trinkwasser für jeden Teilnehmer bereitgestellt war. Ein toller Service, ganz im Sinne der Teilnehmergesundheit.

Kurz nach Mittag machten sich dann erste dunklere Wolken am Erzgebirgshimmel bemerkbar und es dauerte dann auch nicht all zu lange, bis sich diese zu einem heftigen Gewitter mit Starkregen/Blitzen und Hagel zusammenballten. Viele Geländeabschnitte standen urplötzlich knietief unter Wasser und die Sonderprüfungshänge waren nicht mehr befahrbar. Die logische und richtige Entscheidung, die Geländefahrt nach der zweiten Runde abzubrechen und nur die Sonderprüfungsergebnisse zu werten, die das gesamte Feld bei Trockenheit absolviert hat.  So war es möglich, eine korrekte Wertung zu erstellen. Doch egal, wer in den einzelnen Klassen am Schluß vorne lag: als Sieger betrachten dürfen sich alle, die an der 16. Classic-Geländefahrt in Zschopau teilgenommen haben.

Mit dabei war unser MSC-Renchtal Fahrer Christian Kahl, der leider in der 1. Runde technische Probleme bekam und das Rennen vorzeitig beenden musste.

4. Juni 2016:

1. Motorradtreffen auf der Hornisgrinde:

Unter dem Motto:

 

fand am Samstag, den 4. Juni 2016 ein Motorradtreffen für Oldtimer auf der Hornisgrinde statt. Über 50 Teilnehmer aus dem Badischen und dem Schwäbischen fanden sich bei anfangs nicht besonders gutem Wetter am Mummelsee ein.

Vom Mummelsee ging es im gemeinsamen Konvoi hoch zum Hornisgrindeturm (1164 m ü. NN). Die Begrüßung übernahm Carmen Schmälzle, Ehefrau vom Seebacher Bürgermeister. Danach konnten sich die Teilnehmer in einem Turmzimmer im Hornisgrindeturm bei Wienerle oder Kaffee und Kuchen stärken. m Anschluss wurden Führungen beim neuen Windrad, oder in den Bunkeranlagen angeboten. Außerdem wurde das Gebiet rund um den Hornisgrindeturm ausführlich erklärt.

Gegen 16:30 Uhr gab es die Siegerehrung und von den MSC Renchtal Mitgliedern erhielt Charly Busam eine Urkunde für den schönsten Umbau (XT500), Lisa Spiegel (9 Jahre) war die jüngste Teilnehmerin und Lothar Spraul (83 Jahre) der älteste Teilnehmer.

Gegen 17 Uhr, kurz vor dem großen Regen, fuhren alle wieder im Konvoi zum Mummelsee, wo die Veranstaltung dann auch beendet war. Vielen Dank an die Organisatoren (Walter Möhrle, Karin Spiegel, MSC Hornisgrinde), die Feuerwehr Seebach und vor allem an die Helfer im Hornisgrindeturm, die uns so toll versorgt haben. Wir kommen gerne mal wieder!!!

 

Acher-Rench-Zeitung 06.05.2016:

 

Acher-Rench-Zeitung 31.03.2016:

 

Acher-Rench-Zeitung 10.03.2016:

 

Acher-Rench-Zeitung 03.03.2016:

 

Saisonauftakt in Pfungstadt

7 Fahrer des MSC Renchtal gingen am letzten Februarwochenende beim Klassik-Enduro in Pfungstadt an den Start.

Bei sehr kalten, sonst aber besten Bedingungen mussten 8 Runden á 15 km gefahren werden. 2 gezeitete Sonderprüfungen, 2 Geländeslaloms, 2 Beschleunigungs- und 2 Gleichmäßigkeits-prüfungen flossen in die Gesamtwertung mit ein.

Insgesamt gingen in der Klassik-Klasse knapp 70 Fahrer an den Start. Zusätzlich gab es noch eine Youngtimer- und eine Gespannklasse, die das Starterfeld auf über 100 Teilnehmer anwachsen ließen.

Michael Bürg platzierte sich als bester MSC-Fahrer auf dem hervorragenden 6. Platz, Dieter Boschert belegte den 31. Gesamtplatz, Charly Busam den 39. Platz, Karin Spiegel den 43. Platz und Hermann Schnurr den 44. Platz.

Christian Kahl, der sein erstes Klassik-Rennen für den MSC-Renchtal fuhr, schied leider aus. Auch Stefan Bohnert hatte  Pech und musste in der 2. Runde das Rennen beenden.

Hermann Schnurr bekam einen Ehrenpreis als "ältester Teilnehmer" und Karin Spiegel wurde mit einem Preis als "beste Dame" ausgezeichnet.

 

 

Zeitungsbericht über das Klassik-Rennen aus dem "Darmstädter Echo" vom 29.02.2016:

Motorradrennen mit Fahrern aus ganz Deutschland auf 15 Kilometer Rundstrecke

PFUNGSTADT - Gewidmet haben die Veranstalter um Vereinschef Ludwig Reinhart diese besondere Veranstaltung ihrem Vereinskameraden Bernd Schlotzer, der Anfang der 80er Jahre bei einer Geländefahrt in Pfungstadt tödlich verunglückte. "Das ist für uns der Auftakt in die neue Saison", sagt Reinhart und erklärt, dass bei einigen Vereinen und Verbänden diese Fahrt bereits für die jeweiligen Meisterschaften angerechnet wird.

Ausgetragen wurde das eigentliche Rennen am Sonntag ab 9.15 Uhr, die einzelnen Fahrten dauerten bis in den Nachmittag. Die Fahrer mussten die 15 Kilometer lange Rundstrecke vom Vereinsgelände aus überwiegend auf Feldwegen bis Eschollbrücken und wieder zurück zum MSC-Gelände einschließlich unterschiedlicher Aufgaben mehrfach befahren.

Die Strecke ausgewählt hat Ludwig Reinhart selbst, die Fahrer durften sie zur Vorbereitung zwar zu Fuß abgehen, aber nicht befahren. So mussten sie bei der Zuverlässigkeitsfahrt die einzelne Runde mit einer jeweils vorgegebenen Zeit befahren. Zu schnelles oder zu langsames Fahren wurde mit Punktabzügen bestraft. Geprüft wurden auch die Gleichmäßigkeit im Fahren, der Cross-Slalom, die Beschleunigung der einzelnen Maschinen, die zum Auftakt eine Startprüfung absolvieren mussten.

Die Fahrer stammen aus ganz unterschiedlichen Fahrergenerationen. "Unser jüngster Teilnehmer ist 18 Jahre alt, die ältesten Fahrer sind um die 80 Jahre, das Gros der Teilnehmer ist älter als 50 Jahre", berichtet der Vereinschef. Ähnlich unterschiedlich waren auch die Maschinen - das älteste Gerät war ein Gespann Baujahr 1945.

Gestartet wurde am Sonntag dann in drei Klassen. Zunächst starteten bei der Klassik die Motorräder bis Baujahr 1980, unterwegs waren dann die Young Timer aus den Baureihen zwischen 1980 und 1986 sowie die Gespanne.

Die Motorisierung der Fahrzeuge reichte von der 50ccm-Klasse mit sechs PS bis zu den 650ccm-Maschinen bis 40 PS. "Entscheidend sind nicht die Stärken der einzelnen Maschinen, sondern das Geschick ihres Fahrers", stellt Reinhart fest.

Pfungstadt genoss schon früher bei Motorradsportlern einen hervorragenden Ruf, den die Truppe um Ludwig Reinhart wieder tüchtig aufpoliert, indem sie zum Saisonstart ihren Klassiker anbietet. "Auf alten Fotos wird deutlich, dass hier wirklich bei jedem Wetter in die Saison gestartet wurde, sogar bei Schnee", sagt Reinhart.

Zu den ältesten Fahrern gehören die beiden Freunde Hermann Schnurr (80) und Dieter Scharf (76), die aus Ottenhöfen und Kötzting nach Pfungstadt mit ihren Hondas angereist sind. "Ich habe allein in Pfungstadt bisher 10 Medaillen erfahren", berichtet Schnurr.

Seine Begeisterung für den Motorradsport hat er offenbar an Tochter Karin Spiegel weitergegeben, die mit ihrer Honda den Park der Maschinen vom Baujahr 1978 ergänzt und in einer Startreihe mit ihrem Vater und seinem Kollegen Scharf steht.

Auch Manfred Oechsle gehört mit seinen 79 Jahren zu den Urgesteinen. Er sitzt seit den 60er Jahren bei Fahrer Wolfgang Häusler im Beiwagen. "Ich bin leidenschaftlich gern mit dem Motorrad unterwegs, was sollte ich in meinem Alter sonst anderes tun?", fragt er. "Ich bin begeistert von diesen Fahrern, die sich in ihrem Alter diesen Klassiker noch zutrauen", freut sich Veranstalter Ludwig Reinhart.

 

Acher-Rench-Zeitung 09.11.2015:

8. Classic Jahresabschluss Geländefahrt in Eberstedt 24.10.2015:

Bereits zum nun achten Mal veranstaltete der Offroadclub Weimarer Land die Saisonabschlußveranstaltung an der Ölmühle in Eberstedt. Und zum ersten Mal konnte der Veranstalter mit Stolz bekanntgeben, dass die historische Geländeausfahrt rund um Eberstedt mit über 200 Nennungen  komplett ausgebucht war. Pünktlich um 10.00 Uhr ging es dann los auf die bereits aus den Vorjahren bekannte Geländerunde von ca. 50 Kilometern Länge, die drei- mal gefahren wurde.

Wetterbedingt an vielen Stellen „Indian-Summer Feeling“ pur, inkl. toller Fernsicht. Garniert war die Strecke  wieder mit einigen schönen Waldpassagen sowie Auf- und Abfahrten und erneut mit der anspruchsvollen Hohlwegabfahrt über etwa 2 Kilometer hinunter nach Döbritschen. 

Die vom vorherigen Regen aufgeweichten Wege mit den beiden Sonderprüfungen waren in der ersten Runde  richtig rutschig, doch mit zunehmender Sonneneinstrahlung entwickelte der Boden dann ordentlich Grip.  Insge- samt ein gelungener und unkomplizierter Geländefahrtag, welchen die Jungs und Mädels vom Offroadclub zum Saisonabschluss wieder einmal auf die Beine gestellt haben.

Hermann Schnurr (#852) belegte als ältester Teilnehmer in der Klasse C6 den 14. Platz und kam bei den über 70jährigen auf den 6. Platz.

Karin Spiegel hatte Pech. In der ersten Runde blieb ihr Motorrad stehen und sie brauchte fast eine Stunde, um es wieder zum Laufen zu bringen.

Somit handelte sie sich eine Zeitstrafe ein, durch die eine gute Platzierung nicht mehr möglich war. In der Klasse C7 belegte sie den 29. Platz, bei den Damen den 5. Platz.   Ohne Zeitstrafe wäre es in der Damenwertung der 2. Platz gewesen – schade!

 

11.10.2015 Endurofahrt in Pfungstadt

 

135 Starter gingen am Sonntag Morgen bei herrlichem Herbstwetter an den Start. Das Feld wurde in Sportfahrer, Einsteiger und Klassikfahrer aufgeteilt.

Nach der Startprüfung wurden während des Rennens noch je 2 Beschleunigungsprüfungen, je 2 Gleichmäßigkeitsprüfungen und je 2 Geländeslaloms zur Wertung hinzugezogen. Alles in allem wieder eine gelungene Fahrt.

Ergebnisse:

Sportfahrer: Manfred Ziegler, 16. Platz, Andreas Krässig 17. Platz, Michael Bürg 25. Platz, Stefan Bohnert 32. Platz, Einsteiger: Dieter Boschert, 25. Platz

 

9. Erich-Riemensperger Classic, Dillstädt 19.09.2015

Am  vergangenen  Wochenende  starteten  die  MSC  Renchtal  Fahrer Hermann Schnurr und Karin Spiegel im thü- ringischen Dillstädt. Obwohl der Wetterbericht ein trockenes Wochenende vorhersagte, setzte kurz vor dem Start der Dauerregen ein.  Die erste Runde war noch problemlos zu fahren, doch schon in der zweiten Runde, gab es an manchen Stellen lange Wartezeiten, da sich an  kniffligen Stellen viele Fahrer  festfuhren. Die dritte Runde wurde nicht mehr  gefahren, da es wetterbedingt nicht einfacher wurde. Die  Veranstaltung wurde  als Gleichmäßigkeits- fahrt  ausgeschrieben,  das hieß, dass  man  versuchen musste,  die Sonderprüfungen der 1.  und 2. Runde in der gleichen Zeit zu fahren. Dies war  durch die Wetterverhältnisse fast unmöglich. Außerdem gab es noch zwei Trial- prüfungen und eine Beschleunigungsprüfung. Alles in allem war es eine sehr gelungene Geländefahrt, die sehr viel Spaß machte, mit unheimlich viel Geländeanteil. Schade war, dass die 3. Runde nicht mehr gefahren wurde, aber Sicherheit und Umweltschutz gehen einfach vor und wir wollen ja im nächsten Jahr wiederkommen!

 

13. Int. Classic-Gelaende-Zuverlaessigkeitsfahrt Isny am 05./06.09.2015

Die 13. Isny Classic-Gelände-Zuverlässigkeitsfahrt mutierte am Sonntag zu einer Schlammschlacht! Am Samstag konnten die Beschleunigungs- und die Trialprüfung bis kurz vor Schluß ohne Regen von allen Teilnehmern absolviert werden. Am Sonntag aber setzte dann in den frühen Morgenstunden kräftiger Regen ein, der dann, den ohnehin aufgeweichten Boden in Schlamm verwandelte und das, wie immer anspruchsvolle Gelände für viele Teilnehmer unfahrbar machte. Am Ende der Veranstaltung hatten es von 278 Fahrern nur 93 geschafft in Wertung ins Ziel zu kommen Mit am Start vom MSC Renchtal waren Dieter Boschert und Michael Bürg, die aber auch das Rennen vorzeitig beenden mussten.

 

7. Int. ADAC Adolf Ockert Gedächtnis Geländefahrt in Sandhausen am 29.08.2015

 

Bei  sommerlichen Temperaturen konnte sich der  MSC Sandhausen über 170 Starter bei seiner 7. Int. ADAC Adolf-Ockert Gedächtnisfahrt freuen.

Ein Rundkurs von 25 km wurde  viermal gefahren und hatte verschiedene Prüfungen zu bieten:  Die schöne Motocross-Strecke, die durch einen Stoppelcrossanteil noch verlängert wurde, eine knifflige Trailprüfung, ein tiefes Schlammloch und die 2. kurze Speed-Sonderprüfung auf einem Feld machten allen Fahrern Spass und niemand fühlte sich unterfordert.

Mit 6 Fahrern war der MSC Renchtal am Start und es wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Klasse C3: Dieter Boschert 5. Platz, Klasse C4: Stefan Bohnert 8. Platz, Klasse C6: Karin Spiegel 12. Platz, Karl Hund 16. Platz, Klasse C9: Hermann Schnurr 8. Platz, Klasse C7: Charly Busam 16. Platz

 

Bericht in der Zeitschrift "ENDURO 10/15" von Sulzbach-Rosenberg

./files/berichtsulzbach-rosenbergendurooktober15.pdf

 

Acher-Rench-Zeitung 20.08.2015:

 

 

Zeitungsausschnitt "Freies Wort" Sonneberg 12. Mai 2015

 

Acher-Rench-Zeitung 10.03.2015:

 

Acher-Bühler-Bote 10.03.2015:   

 

Pfungstadt

Am 22.02.2015 starteten Charly Busam und Karin Spiegel für den MSC Renchtal bei der Klassik-Endurofahrt in Pfungstadt.

Nach der Startprüfung mussten 8 Runden á 15 km gefahren werden. Auf der Strecke wurden dann noch jeweils zweimal eine Gleichmäßigkeits-, Beschleunigungs-, Slalom- und gezeitete Sonderprüfung gefahren.

Es gab keine Klasseneinteilung somit wurden alle 67 Solofahrer zusammen gewertet. Karin Spiegel erreichte den 32. Platz, Karl Busam belegte Platz 33.

 

Acher-Rench-Zeitung 21.11.2014:

 

 

05.10.2014:

Dass die Ulfenbachtal Classic Geländefahrt „Schimmeldiwog“ in dem kleinen Odenwaldort Unter-Schönmattenwag jährlich zu den Höhepunkten für die Fahrer der Enduro-Klassik Szene zählt, ist schon lange kein Geheimnis mehr.

Hier genügt eine Streckenlänge von nur knapp 25 Kilometern über die Höhenzüge rund um den Start- und Zielort, um der Fangemeinde das berühmte Grinsen ins Gesicht zu zaubern. „Hardcore-Klassik“ vom Allerfeinsten, ohne lange Verbindungs- wege. Oder anders ausgedrückt, fahrintensives und sehr anspruchsvolles Gelände pur und trotzdem klassikgerecht.

Der MSC Renchtal wurde durch Clubfahrer Karl Busam auf einer KTM GS420 vertreten. Er erreichte in der Klasse 5 bis Baujahr 1980 den 26. Platz.

 

23.09.2014:

Hermann Schnurr fuhr am 20.09.2014 bei der 8. ERC-Geländefahrt im thüringischen Dill- städt. Die 35 km lange Strecke, die 3x gefahren wurde, führte über die Höhenzüge des Natur- und Landschaftsschutzgebietes rund um Dillstädt und Marisfeld. Kurvenreiche Feld- und Wiesenwege wechselten sich ab mit Singletrails, die durch die vielfältigen Buschwerke der Steilhänge über Dillstädt führten. Dazu Auf- und Abfahrten mit vielen Steinbrocken. Bei besten Endurobedingungen belegte er am Ende den 12. Platz in der Seniorenklasse und war zudem ältester Teilnehmer.

 

Acher-Rench-Zeitung 23.09.2014

 

Acher-Rench-Zeitung 04.09.2014

 

Acher-Rench-Zeitung 21.03.2014:

 

 

Acher-Rench-Zeitung 11.03.2014:

Oberkirch

Geländefahrt hatte mit Hürden zu kämpfen

MSC Renchtal feierte 60-jähriges Bestehen des Clubs im Juli / Vorstand wiedergewählt / Mangelndes Interesse an Fahrradturnier
Erich Herz, Lothar Spraul und Vorsitzender Robert Bühler (von links) gingen als Erstplatzierte aus der Clubmeisterschaft des MSC Renchtal hervor.
 

Der Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr, in dem der MSC Renchtal seinen 60. Geburtstag feiern konnte, war einer der Schwerpunkte der Hauptversammlung, zu der sich die Mitglieder am Freitagabend im Gasthaus »Untere Linde« trafen. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde der Vorsitzende Robert Bühler für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt, außerdem wurden die Clubmeister 2013 geehrt.
Bühler freute sich, dass er über 25 Mitglieder willkommen heißen konnte, bevor Schriftführer Theo Decker an die Monatsversammlungen, an die Motorrad-Segnung in Renchen und an Ausfahrten nach Dresden, Südfrankreich und in die Türkei erinnerte. Höhepunkt war im Juli die Enduro-Classic-Ausfahrt anlässlich des 60-jährigen Clubbestehens. Obwohl die Veranstaltung keinerlei Renncharakter aufwies und lediglich der Traditions- und Kameradschaftspflege diente, gab es im Vorfeld immer wieder Schwierigkeiten und Probleme, die aber dank der Unterstützung durch die Stadt und mit dem Engagement aller Mitglieder gemeistert werden konnten. So wurde die Ausfahrt, 28 Jahre nach der letzten Geländefahrt, zu einem großen Erfolg, die rund 70 Teilnehmer waren von der Veranstaltung und der Streckenführung begeistert.
Eine Fuchsjagd wurde im vergangenen Jahr ebenso veranstaltet wie eine Herbstwanderung, dazu gab es Aktivitäten der  Oldtimer-Abteilung um Franz Dürr und Lothar Spraul. Die traditionelle Bildersuchfahrt und das Sommerfest fielen aus, da die Jubiläumsausfahrt alle Kräfte band. Ein Fahrradturnier fand mangels Interesse ebenfalls nicht statt, was im Hinblick auf den damit verbundenen Zuwachs an Verkehrssicherheit für junge Menschen bedauert wurde.  
Ein zufriedenstellendes Bild zeigte der Kassenbericht, den Konrad Bühler vorlegte. Michael Bürg als Kassenprüfer bestätigte dem Schatzmeister eine einwandfreie Buchführung. Schatzmeister Heinrich Lauck vom ADAC-Regionalclub Südbaden bezeichnete die Jubiläums-Geländefahrt als tolle Sache und erinnerte daran, dass es bei der Schauinsland-Classic-Fahrt im Vorfeld ähnliche Probleme gab. Beeindruckt war er auch von den Aktivitäten des MSC das ganze Jahr über.
Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes folgten die turnusmäßigen Neuwahlen. Als Vorsitzender wurde Robert Bühler ebenso einstimmig wiedergewählt wie Theo Decker als Schriftführer, Konrad Bühler als Schatzmeister Erich Herz als Verkehrsleiter und Josef Kohler als Beisitzer, neuer Sportwart wurde Michael Bürg. Auch die Clubmeister wurden geehrt. Pokale gab es für die drei Erstplatzierten: Lothar Spraul lag in der Bilanz vereinsinterner Einsätze vor Erich Herz und Robert Bühler an der Spitze.

HINTERGRUNd

MSC-Fahrer auf den Treppchen

Erfolgreich zeigten sich die aktiven Fahrer des MSC im vergangenen Jahr. Obwohl er nur an zwei von neun Läufen teilnehmen konnte, erreichte Johannes Steinel (Willstätt) Rang 13 bei der deutschen Enduro-Meisterschaft.
Gute Platzierungen schafften auch Karin Spiegel mit Rang 2 in der Damenwertung bei der Geländefahrt in Sandhausen, Hermann Schnurr kam hier auf Platz 12 und in Sonnefeld auf Rang 13, wo Dieter Boschert den 6. Platz belegte. Dieser fuhr zudem in Dachsbach auf Rang 44., Michael Bürg und Karin Spiegel belegten in Pfungstadt die Plätze 21 und 24. m

VEREINSINFO

MSC Renchtal
◼ Gegründet 1953
◼ Ziele: Förderung des Motorrad-Geländesports, Oldtimer-Abteilung historischer Motorräder, Fahrradturniere zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Schulkindern
◼ Mitglieder: 134
◼ Vorsitzender: Robert Bühler, • 0 78 42/3625

 

 

15.10.2013

Endurofahrer des MSC Renchtal erfolgreich

 

Am vergangenen Wochenende starteten 5 Fahrer und 2 Fahrerinnen des MSC Renchtal bei der „ADAC-Enduro-Zuverlässigkeitsfahrt“ in Pfungstadt.

Auf dem anspruchsvollen Rundkurs mussten rund 100 Gesamtkilometer zurückgelegt werden. Außerdem wurden verschiedene Wertungsstationen (Start-, Slalom-, Beschleunigungs-, Gleichmäßigkeits- und Trailprüfung) angefahren. Alle Prüfungen mussten je zweimal durchfahren werden. Nach über 5 Stunden erreichten alle MSCler das Ziel und erzielten gute Platzierungen.

 

MCE71 - Das Magazin für Test und Technik   August 2013


“Nur” eine Geländeausfahrt durfte der MSC Renchtal aus Oberkirch zu seinem 60jährigen Vereinsjubiläum Ende Juli veranstalten und so gab es gemäß behördlicher Auflagen weder Zeitnahme noch Sonderprüfung. Aber genau das tat dem Spaß am Geländefahren keinen Abbruch - etwa 70 Fahrer waren in den Schwarzwald gekommen, viele davon sind regelmäßige Starter in der Klassik-Szene. Am Samstagabend gab es einen kurzweiligen Vortrag zur Vereinsgeschichte, bevor die Teilnehmer bis spät in die Nacht über die guten alten Zeiten erzählten. Erst um 11.00h morgens ging es dann auf die erste der beiden etwa 25 Kilometer langen Runden “Rund um den Kutzenstein”. Die Zeitvorgabe -eine reine Organisationszeit- war mehr als ausreichend, so dass die Fahrer die schöne Landschaft genießen konnten. Bei der Zielankunft gab es für jeden eine jener traditionellen Medaillen, die früher bei den Geländefahrten üblich waren. Und wenn man sich die Kommentare der Fahrer anhört, hat niemand eine Sonderprüfung oder eine Ergebnisliste vermisst. Der Spaß am Treffen und am Geländefahren stand hier ganz eindeutig im Vordergrund - vielleicht sogar ein Konzept für zukünftige lizenz- und DMSB-freie Klassik-Fahrten.

Text/Fotos: Leo Keller

 

Enduro 10/2013:

Bericht über die Geländefahrt im Enduroheft:

./files/classik-ausfahrtoberkirchjuli2013.pdf

 

Achern-Rench-Zeitung 31.07.2013:

Oberkirch-Tiergarten

Freude an der Geländefahrt

MSC Renchtal feierte sein 60-jähriges Bestehen mit Motorradfreunden aus nah und fern
Das knattert: Bei der Geländefahrt des MSC Renchtal zum 60. Geburtstag schauten viele »Gäste« mit ihren Oldtimer-Motorrädern vorbei. Den vielen Besucher gefiel es.

Was am Wochenende rund um die Gemeindehalle Tiergarten abging, erinnerte in vielerlei Hinsicht an die legendäre Geländefahrt »Rund um den Kutzenstein«, die der MSC  Renchtal ab 1964 insgesamt 22-mal im Ulmer Ortsteil Kaier veranstaltete.

Einige Hundert Freunde und Anhänger des Motorrad-Geländesports waren gekommen, um bei der Classic-Oldtimerfahrt aus Anlass des 60- jährigen Bestehens des MSC Renchtal dabei zu sein.  Natürlich waren auch zahlreiche Fahrer von damals dabei, zum Beispiel  Rolf Beppler aus Appenhofen in der Pfalz, er hatte an 16 der insgesamt  22 Geländefahrten »Rund um den Kutzenstein« teilgenommen. Oder Alfred Gerber aus Welschensteinach, der Mann der ersten Stunde, war  bei den ersten vier Fahrten mit am Start. Siegfried Richter aus Worms  brachte es auf sieben, Manfred Oechsle und Hermann Schnurr auf je  zehn Teilnahmen an der Geländefahrt. Karin Spiegel aus Achern war  dreimal Deutsche Meisterin beim Moto-Cross, Thomas und René Meier  aus Renchen-Ulm holten beim deutschen Enduropokal den 1. Platz in  der Gespannklasse, Dieter Nosch aus Zusenhofen führt derzeit nach der  Hälfte der Rennen bei den süddeutschen Classic Crossmeisterschaften.

Ein illustres Feld also, das sich am Sonntagmorgen in Zweiergruppen  auf die 25 Kilometer lange Rundstrecke durch die Vorberzone machte – aber ohne jeden Renncharakter, ohne Zeitnahmen oder gar  Sonderprüfungen, die reine Freude an der Geländefahrt sollte im Vordergrund stehen.  Schon am Freitagmittag tauchten die ersten Teilnehmer mit Wohnmobilen bei der Halle auf, wo dann auch ein Fahrerlager  eingerichtet wurde. Am Samstag folgte die technische Abnahme der Geländemaschinen, die Zulassung wurde geprüft, der Geräuschpegel kontrolliert. Dann kamen die Fahrzeuge bis zum Start am Sonntagmorgen in den »parc fermé«. Am Abend bestand Gelegenheit zu  einem gemütlichen Beisammensein in der Halle, der MSC hatte hier für  die Bewirtung gesorgt (siehe Stichwort).

Viele Besucher fanden sich am Sonntag bei der Halle ein, um die  Maschinen zu bewundern und beim Start dabei zu sein. Mit dabei waren  auch die Renchtäler Schlepperfreunde, die unter ihrem Vorsitzenden  Josef Brandstetter auf Oldtimer-Schleppern angereist waren und diese ebenfalls ausstellten. Den Auftakt bildete der Fassanstich,  den Ortsvorsteherin Claudia Kimmig gemeinsam mit Robert Bühler  vornahm, er ist seit drei Jahren Vorsitzender des MSC Renchtal. Mit  einer großen Fahne schickte sie dann jede Minute zwei neue Teilnehmer  auf die Strecke. Beim zweiten Teil des Starterfeldes übernahm Fritz  Hund diese Aufgabe, Claudia Kimmig nahm als Beifahrerin im Gespann  an der Fahrt teil.

»Überall wurde gewunken, bei der Bevölkerung kommt  die Geländefahrt gut an«, berichtete Fahrtleiter Erich Herz nach dem ersten Durchgang. Die Bedingungen waren optimal. So gingen alle Teilnehmer auf eine zweite Runde der 25  Kilometer langen Strecke über Feld- und Wirtschaftwege und auf  Privatgelände, das von Grundstückseigentümern zur Verfügung gestellt wurde. Nach der Rückkehr gab es für alle Teilnehmer eine  Erinnerungsmedaille. Der MSC hatte am Wochenende rund 40 freiwillige  Helfer im Einsatz. Sie werden jetzt Anfang der Woche auch die Strecke  wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzen .

 

STICHWORT

Erinnerungen ausgetauscht

Dem Austausch von Erinnerungen diente das gemütliche Beisammensein, zu dem der MSC Renchtal am Samstagabend in die Gemeindehalle eingeladen hatte. Hier waren Geländemaschinen und Mannschaftspokale aufgestellt, ebenso eine Erinnerungstafel an Albrecht Reininger, Gründungsmitglied  und Ehrenvorsitzender des MSC, der vor wenigen Wochen zu Grabe  getragen wurde. Im Verlauf des Abends gab Franz Dürr, der den MSC von 1981 bis 2010 als Vorsitzender geleitet hatte, einen Rückblick auf die Geschichte und auf die 22 Geländefahrten »Rund um den  Kutzenstein«, die bis zu 300 Meldungen zu verzeichnen hatten und einige Male auch als Lauf zur deutschen Meisterschaft gewertet wurden.

 

 

Achern-Rench-Zeitung 25.07.2013:

Ottenhöfen im Schwarzwald

Vorfreude auf den Kutzenstein

Ottenhöfener Familie fiebert der Classic-Geländefahrt des MSC Renchtal am Kutzenstein entgegen

Die Motocrossfahrer Karin Spiegel und ihr Vater Hermann Schnurr aus Ottenhöfen freuen sich gemeinsam mit Zögling Lisa auf das Kutzensteinrennen am Sonntag.

Mindestens 60 Jahre müssen die Teilnehmer mit ihren Maschinen alt sein, um am Sonntag an der Classic-Geländefahrt des MSC Renchtal rund um den Kutzenstein teilnehmen zu dürfen. Karin Spiegel aus Ottenhöfen ist beim entschärften Revival des »Kutzenstein-Rennens« dabei.

Ottenhöfen. Der Motorsportclub (MSC) Renchtal feiert am letzten Juliwochenende sein 60-jähriges Bestehen. 22 Jahre war er Ausrichter des Rennens »Rund um den Kutzenstein« – so lange, bis die Genehmigung verweigert wurde. Das war 1985 – ein Schock  für den Verein und seine leidenschaftlichen Enduro-Fans. Zum Festwochenende aber, am 27. und 28. Juli, wird eine Ausnahme gewährt und das Rennen offiziell als »Enduro-Ausfahrt« ein letztes Mal durchgeführt.

Karin Spiegel kniet grübelnd vor einer kleinen Geländemaschine: »Irgendwie lief sie nicht rund. Hier, die Ursache…!« Sie hält ein kleines Glas mit undefinierbarem Inhalt in der Hand. »Der Vergaser war verstopft!«

Die quirlige Ottenhöfenerin muss es wissen. Als aktive Motorradfahrerin ist die 47-Jährige mit ihrem Gefährt vertraut. Zehn Jahre alt sei sie gewesen, als sie das erste Mal Motorrad fuhr. Allerdings auf abgesperrtem Gelände. Später aber, mit 18 Jahren, ging es für sie richtig los. »1984 nahm ich an einem Endurotraining für Frauen teil. Eigentlich war das gar nicht so mein Ding, denn ich tat mich anfangs im Gelände sehr schwer«, erzählt Stiefel.

Geschick gefragt

In guter Erinnerung sind Karin Spiegel die »Kutzenstein-Rennen« geblieben. »In Tiergarten ging’s los und dann hoch über den Kaier, über das  Ringelbacher Kreuz zum Kutzenstein und weiter nach Wald¬ulm.« Vor allem die steile Auffahrt im Kaier habe es in sich gehabt, erinnert sich die aktive Sportlerin, die in ihrem Fitnessraum so viele  Pokale deponiert hat, dass der Glasschrank zu bersten droht. Viermal war sie Deutsche Meisterin, zweimal Vizemeisterin, allerdings nicht im Geländefahren, sondern im Motocross. Für Außenstehende kein großer Unterschied, für Insider sehr wohl, denn Geländefahren hat weniger mit Geschwindigkeit, als mit Geschicklichkeit, mit Ausdauer und der Beherrschung des  Gefährts zu tun. »Vor allem aber mit Zuverlässigkeit«, so Karin Spiegel, »man muss die Zeitvorgabe konsequent einhalten, darf weder zu schnell, noch zu langsam sein, sonst gibt es Strafpunkte.«

Groß war die Bestürzung, als nach 1985 aus Gründen des Umweltschutzes kein Rennen mehr am Kutzenstein gefahren werden durfte. Auch Karin Stiefels Vater Hermann Schnurr war enttäuscht. Er ist heute 78 Jahre alt und ebenfalls ein begeisterter Motorradfahrer. Für das letzte Rennen am Sonntag hat er sich extra eine Enduro beschafft. Für ihn war klar: »Da fahre ich nochmal mit.« Und so haben sich beide angemeldet.

23 Kilometer lang ist die ausgeschilderte Strecke, die durch die Stadt Oberkirch genehmigt wurde. Zweimal wird sie durchfahren. »Es gibt Durchfahrtskontrollen, aber keine Zeitnahme oder Wertungsprüfungen«, so Karin Spiegel. Auch sei die Fahr mit mehreren Abschnitten auf der Straße entschärft worden. Dennoch freuen sich beide auf die Classic-Geländefahrt. 

Betagte Maschinen

Am Sonntag, 28. Juli, um 11 Uhr fällt der Startschuss der Fahrt in der Gemeindehalle in Tiergarten. Hier treffen sich Gleichgesinnte schon am Samstag ab 18 Uhr. Mitfahren darf man im Übrigen nur, wenn Fahrer und Motorrad zusammen mindestens 60 Jahre alt sind. Für Hermann Schnurr kein Problem.

Karin Spiegel, die sich vor sechs Jahren nach der Geburt ihrer Tochter aus dem Motorradsport verabschiedet hat und nun bei Marathons und Ultramarathons startet, wird sich auf ihre betagte Enduro schwingen und mit der Startnummer 111 ihr Glück versuchen.

 

 

Acher-Rench-Zeitung 05.03.2013:

Achern / Oberkirch

Oldtimer-Ausfahrt zum »60-Jährigen«

MSC Renchtal feiert in diesem Jahr runden Geburtstag / Langjährige Mitglieder ausgezeichnet
Ehrungen beim MSC Renchtal (von links): Theo Decker, Richard Bühler, Robert Bühler, und Karl Busam.

Renchen/Oberkirch (m). Die Ehrung langjähriger Mitglieder und die Festvorbereitungen zum 60-jährigen Bestehen 2013 bildeten die Schwerpunkte der Hauptversammlung, zu der sich der MSC Renchtal am Freitag im Gasthaus »Untere Linde« in Oberkirch traf. Schriftführer Theo Decker erinnerte an zahlreiche Monatsversammlungen.

Erstmals wurde in Tiergarten eine »Moto Classica« veranstaltet, bei der rund 1500 Besucher die ausgestellten Oldtimer-Motorräder besichtigten. Ausfahrten nach Dresden, Südfrankreich und in die Türkei standen ebenfalls auf dem Programm. Über zehn Mitglieder nahmen an der Motorrad-Segnung in Renchen teil. Erfreulich waren die Ergebnisse der MSC-Fahrer, die sich seit zwei Jahren wieder im Geländesport engagieren. Johannes Steinel wurde nach dem Gewinn der deutschen Enduro- Meisterschaft im Vorjahr Vizemeister. Beachtliche Ergebnisse erreichten Michael Bürg, Dieter Boschert und Karl Busam, die bei Rennen in Sinzheim, Mauer, Sersheim und Schimmeldewog starteten.

Wie Theo Decker betonte, feiert der MSC Renchtal 2013 sein 60-jähriges Bestehen. Dies soll am 28. Juli mit einer Ausfahrt von Oldtimer-Motorrädern begangen werden, die keinerlei Renncharakter aufweist, sondern der Traditions- und Kameradschaftspflege dient.

Ein zufriedenstellendes Bild zeigte der Kassenbericht von Konrad Bühler. Unter Leitung von Robert Bühler folgten die turnusmäßigen Neuwahlen, bei denen ein Teil der Vorstandsmitglieder neu zu wählen war. Als stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer wurde Theo Decker, als Beisitzer Wendelin Männle bestätigt.

Für 2013 sind neben der Ausfahrt eine Bildersuchfahrt, eine Fuchsjagd und eine Herbstwanderung geplant.

Ehrungen

Richard Bühler und Theo Decker halten dem MSC seit 40 Jahren die Treue und erhielten eine holzgeschnitzte Vereinstafel mit dem Clubwappen. Auch die Clubmeister wurden geehrt. Pokale gab es für die drei Erstplatzierten: Lothar Spraul lag in der Bilanz vereinsinterner Einsätze vor Karl Busam und Robert Bühler an der Spitze.

 

 

Acher-Rench-Zeitung 11.03.2008:

Achern / Oberkirch

MSC Renchtal gibt Hoffnung nicht auf

Keine eigenen Fahrer, dafür Organisationshilfe bei anderen Vereinen / Trainingsgelände gesucht
 
 
Der Motorsportclub Renchtal zog Bilanz. In der Jahreshauptversammlung standen Ehrungen der Clubmeister und langjährigen Mitglieder (siehe Bericht an anderer Stelle) auf dem Programm.

Renchen-Ulm. Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des MSC Renchtal am Freitagabend im Gasthaus »Sonne«. Der Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr zeigte, dass der Verein keine aktiven Fahrer mehr in seinen Reihen hat, statt motorsportlicher Ergebnisse war deshalb von der Mitwirkung und Hilfe bei Veranstaltungen anderer Clubs, von der Oldtimerabteilung und von der Kameradschaftspflege zu berichten.
Nachdem der Vorsitzende Franz Dürr die Mitglieder begrüßt hatte, legte Schriftführer Theo Decker den Tätigkeitsbericht vor. Er erinnerte an zahlreiche Monatsversammlungen und an Helfereinsätze bei der Regio Moto Classica in Offenburg. Beim Auto- und Motorradtag in Rastatt war der Club mit Ausstellern vertreten. Bei der Oldtimer-Rundfahrt im Zuge der Schauinsland-Klassik des ADAC Freiburg war der MSC Renchtal ebenso mit Helfern und Streckenposten in Bad Peterstal dabei, wie bei der Fortsetzung der Veranstaltung einen Tag später in Freiburg.  Eine gute Resonanz fanden auch das Familientreffen in Ottenhöfen und die traditionelle Bildersuchfahrt, die diesmal als Wanderung durchgeführt und bereits zum 20. Mal von Kurt Männer ausgerichtet wurde.
Treffen mit Ausfahrt
Ein Höhepunkt im Vereinsleben war die Teilnahme am 10. Dorffest in Nußbach, hier stellte der MSC Oldtimer-Motorräder aus und organisierte ein Oldtimer-Kameradschaftstreffen mit Ausfahrt. Großes Interesse der Mitglieder fand eine Besichtigung der Firma Koehler in Kehl. Auch einige Ausfahrten der Clubmitglieder wurden wieder organisiert, unter anderem eine Rundfahrt durch das Erzgebirge.
Theo Decker berichtete von den Arbeiten und Aktivitäten der Oldtimer-Abteilung. Er lobte den Vorsitzenden Franz Dürr und Lothar Spraul, die immer wieder für Begeisterung und Schwung mit den Oldtimern sorgten. Auf Schwerpunkte des vergangenen Jahres ging Dürr rückblickend ein. Auch er hob das Dorffest in Nußbach hervor und regte an, sich auch künftig bei Veranstaltungen dieser Art zu engagieren, als vorbildlich wertete er Kameradschaft und Zusammenhalt innerhalb des MSC. Am Beispiel der Motorsportfreunde Freiamt, deren Clubheim die MSC-Mitglieder im Rahmen eines Helferfestes besichtigen konnten, zeigte er auf, wie wichtig es für einen Club ist, sich noch motorsportlich betätigen zu können.
»Diese Möglichkeiten hat man uns nach und nach genommen«, bedauerte er. Dennoch werde der Club die Hoffnung nicht aufgeben, wieder ein Trainigsgelände zu bekommen – gerade auch im Hinblick auf jüngere Mitglieder sei das für den Club sehr wichtig.
Ein zufriedenstellendes Bild zeigte der Kassenbericht, den Konrad Bühler vorlegte. Josef Wiegert hatte gemeinsam mit Eddy Vogt die Kasse geprüft. Er bestätigte eine einwandfreie Arbeit des Kassiers.
Unter Leitung von Wendelin Männle folgten die turnusmäßig anstehenden Neuwahlen, die Hälfte der Vorstandsmitglieder war neu zu wählen. Als Vorsitzender wurde Franz Dürr ebenso einstimmig für weitere zweite Jahre wiedergewählt wie Theo Decker als Schriftführer, Robert Bühler als Kassier und Georg Gieringer als Sportwart Gelände. Zum Verkehrsleiter wurde Heinrich Herz gewählt, zu Beisitzern Josef Kohler und Hedwig Gieringer. Kassenprüfer sind Hans Gieringer und Peter Lamm.
Ehrung für Clubmeister
Auch die Clubmeister wurden ausgezeichnet. Pokale gab es für Erich Herz, der in der Bilanz vereinsinterner Einsätze knapp vor Franz Dürr an der Spitze lag, auf Platz 3 kam Hedwig Gieringer vor Hans Gieringer, Georg Gieringer und Robert Bühler. Auf den nächsten Plätzen folgten Kurt Männer, Wendelin Männle, Leo Basler und Theo Decker, sie alle wurden mit einem Geschenk bedacht.

Acher-Rench-Zeitung 10.03.2004

Rückschlag für den MSC Renchtal

Verhärtete Fronten zur Classic-Geländefahrt in Oberkirch / Warten auf detaillierten Antrag

Unüberwindbar scheinen die Hindernisse für die Classic-Geländefahrt zum 50-jährigen Bestehen des Motorsport-Clubs Renchtal. Beim runden Tisch wurde deutlich: Seit dem vergangenen Jahr hat sich nichts bewegt.

Oberkirch (res). Eigentlich sollte der runde Tisch im Oberkircher Rathaus eine Klärung zur Jubiläumsfahrt des MSC Renchtal bringen, doch das Gegenteil war der Fall. Die Fronten haben sich verhärtet. »Ich habe selten eine so unerfreuliche Veranstaltung erlebt«, ist Christoph Münch enttäuscht, der mit seinem Kollegen Meinrad Heinrich als Umweltbeirat an der Diskussion teilnahm.
Fast alle waren der Einladung von Oberbürgermeister Matthias Braun gefolgt: Oberforstrat Harald Thomann, Umweltbeauftragter Georg Schäffner, Ordnungsamtsleiter Christoph Lipps, Tiergartens Ortsvorsteher Kanrad Papst und die Fraktionsvorsitzenden Michael Braun (CDU) und Irene Peter (SPD) sowie Klaus Kunner von den Freien Wählern.
Ein kompetentes Team, das endlich die Frage klären sollte: Wie kann die Classic-Geländefahrt auf Oberkircher Gemarkung realisiert werden? Nicht zuletzt der Gemeinderat war es, der der geplanten Motorradveranstaltung, die bereits im vergangenen Jahr an forst- und umweltrechtlichen Gründen scheiterte, neuen Rückenwind gab (wir berichteten).
Zurück zum Anfang
Alle Interessensvertreter – die Stadt als Genehmigungsbehörde sowie das Forstamt und die untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes, die ein Gutachten erstellen müssen – haben Kompromissbereitschaft signalisiert. Doch bewegt hat sich seit dem runden Tisch vor einem Jahr nichts. »Wir fangen wieder bei Null an«, bedauert Münch.
Casus knacksus war das Fehlen eines Routenplans. »Wir erhofften uns, dass es am runden Tisch zu einer Grundsatzentscheidung kommt«, erklärt MSC-Vorsitzender Franz Dürr. Nachdem der erste Routenplan im vergangenen Jahr »mit einer Handbewegung vom Tisch gefegt wurde«, weigert er sich, wochenlange Arbeit in einen neuen Plan zu investieren, ohne die Grenzen des Machbaren zu kennen: Wie viele Bäume machen einen Wald, wie viel Wald darf von der Route tangiert werden und wo ist eine Beeinträchtigung der Natur gegeben? Diese und weitere Fragen hoffte der MSC Renchtal beim runden Tisch zu klären.
Doch weder die Vertreter der Stadt, des Forstes noch des Umweltschutzes konnten dem Wunsch des MSC folgen. »Ohne einen Antrag konnten wir keine Stellungnahme abgeben«, sagt OB Braun. Die Umweltbeiräte und der Forst wiederholten ihre alten Aussagen. Grundsätzlich seien sie gegen eine Fahrt durch Wald und Flur. Bei Vorlage eines konkreten Antrags könnte jedoch über Kompromisse gesprochen werden.
Das Landratsamt war der Einladung zum runden Tisch erst gar nicht gefolgt. »Es macht keinen Sinn, über Grundsatzfragen zu diskutieren«, erklärt Pressesprecher Olaf Neumann, »hier ist reine Sachentscheidung und keine Willensbekundung gefragt.«
Gespräch abgelehnt
Die Sachlage klären sollte ein Gespräch des Motorsport-Clubs mit Vertretern des Forstamtes und den Ortsvorstehern Konrad Papst und Peter Hund. Doch zwei Tage später kam die Absage des Forstamtes: »Wir möchten keine Sonderlinie fahren«, betont Forstamtsleiter Bernhard Mettendorf, »der MSC muss die Regeln eines üblichen Verfahrens befolgen.« Das heißt: erst der Antrag mit konkreter Routenplanung, dann ein Gespräch »in großer Runde«. Der runde Tisch war für die Katz’.
»Ich bin enttäuscht«, sagt Dürr, »während die Industrie Lücken im Gesetz zu nutzen weiß, scheitern wir kleinen Leute an den Paragraphen.« Dass trotz Beeinträchtigung von Wald und Flur Geländefahrten möglich sind, zeigten ihm Beispiele aus anderen Gemeinden. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Verein sein 50-Jähriges in diesem Jahr doch noch feiern kann.
Auch für Christoph Münch ist das Thema noch nicht vom Tisch: »Wir gehen davon aus, dass die Frage im städtischen Umweltbeirat erörtert wird, sobald ein detaillierter Antrag vorliegt.«

Acher-Rench-Zeitung 22.11.1996

Acher-Rench-Zeitung 05.03.1996

Acher-Rench-Zeitung 04.03.1996

Acher-Rench-Zeitung 08.03.1994:

Badisches-Motorrad-Magazin (BNN) 11/1989


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